Mykonos hat mehr zu bieten

von Simon Mills

Simon Mills ist Redakteur bei Wallpaper* und schreibt für The Times und das Magazin Esquire. Wir haben ihn gefragt, was er an Mykonos so mag und welches seine Lieblingsorte sind.

There’s More To Mykonos By Simon Mills

Scorpios

Mykonos verändert sich von Jahr zu Jahr; die Insel entwickelt sich immer mehr und das Niveau steigt, doch ihr einzigartiger Charme und die Einfachheit bleiben erhalten. Zudem hat sich inzwischen eine unverkennbare Identität etabliert – die Insel ist nicht länger nur ein alternatives Ibiza, sondern ein Reiseziel mit einer ganz eigenen Ästhetik, wozu auch Lifestyle, Essen und Musik gehören. Ich komme immer wieder her, denn das Meer ist die Hälfte des Jahres warm!

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Quintessentially Travel per E-Mail an obtravel@quintessentiallytravel.com oder telefonisch unter +44 20 3608 3983



TANZEN


Zum Tanzen sollte man in Tomas Heynes und Mario Hertels Scorpios gehen – ein spektakulärer Tempel mykonischer Freude, dekoriert im mayanischen Jet-Set-Style. Man hat hier das Gefühl, am Set des teuersten Sting-Videos aller Zeiten gelandet zu sein. Nach einer Einheit Kundalini-Yoga oder holotroper Atmung warten dann gesunde, schmackhafte Köstlichkeiten–riesige Wagyu-Steaks und enorme Fischplatten–und dann wird auf der Terrasse zu Tribal-Grooves in den Sonnenuntergang getanzt. Um das Erlebnis voll auszukosten, sollten Sie sich auf jeden Fall einen Federschmuck aufsetzen.




ENTSPANNUNG


San Giorgio hotel

Als ich das zweite Mal im Scorpios war, habe ich das Hotel San Giorgio entdeckt, das ebenfalls Tomas und Mario gehört und nur einen kurzen Strandspaziergang entfernt ist: ein wunderbares, weiß getünchtes Refugium mit ruhigem Poolbereich, Biorestaurant und großen weichen Betten. Hier übernachten auch die DJs. Schlendern Sie zum Meer hinunter und entdecken Sie versteckt hinter den Felsen eine Reihe von privaten Bereichen zum ungestörten Baden und Sonnen. Falls Sie in der Nacht zuvor unartig gewesen sind, bietet San Giorgio sogar eine eigene kleine Kapelle, wo Sie am Morgen danach Ihre Beichte ablegen können.



ESSEN


Mein Freund Nick Allot, Stammgast auf Mykonos, hat mir von Kiki’s Taverna am Agios Sostis Beach erzählt. Das Restaurant sieht unspektakulär aus–eine einfache Hütte am Ende eines sandigen, kleinen Pfads–,doch die Tatsache, dass sich hier schon eine Stunde vor Öffnung um halb eins die Gäste reihen, lässt vermuten, was Sie hier erwartet. Die besten Gerichte der Insel werden auf einem offenen Grill zubereitet, da es im Kiki’s keinen Strom gibt. Absolut köstlich! Bestellen Sie den gegrillten Tintenfisch mit Griechischem Salat und dann das Schweinekotelett mit cremiger gerösteter Rote Beete. Und lassen Sie sich nicht von der Schlange abschrecken – die Besitzer spendieren Ihnen zur Überbrückung der Wartezeit ein Glas Rosé. Kommen Sie früh und bleiben Sie den ganzen Tag.